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Neuorientierung und Professionalisierung nach den Olympischen Spielen
Swiss Cycling strebt eine weitere Professionalisierung der Strukturen im Mountainbikesport an. Um weiterhin eine der weltbesten Bikenationen zu bleiben, wird Swiss Cycling einen hauptamtlichen Nationalcoach anstellen. Ziel ist es, sowohl die Kernaufgaben, als auch die Betreuung des Spitzensportgefässes der Schweizer Armee von einer Person abdecken zu lassen. Der Thuner Bruno Diethelm wird bereits an den Weltmeisterschaften vom 6. bis 9. September in Saalfelden (Ö) die Nationalmannschaft betreuen. Diethelm bringt langjährige Erfahrung und eine grosse Akzeptanz in der Schweizer MTB-Szene mit sich. Für Swiss Cycling hat der angesehen Trainer bereits seit 2010 die Betreuung der Rekruten und Soldaten der Spitzensport-Armee übernommen.
Philip Wildhaber verlässt Swiss Cycling
Auch in der Disziplin BMX folgt bei Swiss Cycling nach den Olympischen Spielen eine Neuorientierung. Nach einer vierjährigen Zusammenarbeit hat sich der Thurgauer Philip Wildhaber entschieden, den Posten des Nationaltrainers aus privaten Gründen zu verlassen. In der noch jungen Olympiasportart BMX werden professionellere Strukturen notwendig sein, um den Anschluss an die Weltspitze nicht zu verlieren. Swiss Cycling ist bereits auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger Wildhabers und führt Gespräche, um eine optimale, zukunftsorientierte Lösung zu finden.
Thomas Peter, Chef Leistungssport des Schweizer Radsportverbandes, ist überzeugt, dass die strukturellen Änderungen langfristig positive Auswirkungen haben werden: „Ich freue mich über die neue Ausgangslage und erwarte dank der Zusammenarbeit mit Bruno Diethelm einen positiven Aufschwung für die Zukunft. Im Namen von Swiss Cycling bedanke ich mich bei Beat Stirnemann und Philip Wildhaber für die Erfolge und ihren grossen Einsatz in den letzten Jahren.“
(31.05.2012)
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